andocken

 

 

 

 

Begriff der 80er und frühen 90er Jahre, der unter Archi-
tekten und Architekturstudenten das Verhältnis von Bau-
körpern zueinander beschreibt.

 

Andocken impliziert u.U. eine bautechnische Form der
Verbindung, vor allem aber erklärt sich aus dem Begriff
das Bedeutungsverhältnis, in dem Baukörper und -teile
von den Entwerfenden gedacht werden.

 

Ein Dock ist eine "Anlage auf Werften und in Häfen zur
Trockenlegung von Schiffen für Reparatur- und Reini-
gungsarbeiten. Das Trockendock ist ein durch Docktore
verschließbares Becken, in das das instand zu setzende
Schiff einfährt. Das geschlossene Dock wird leer gepumpt
(gelenzt), und das Schiff setzt sich auf feste Stützlager ab.
- Das Schwimmdock ist ein stählerner, hohlwandiger
Schwimmkörper. Es wird meist für Unterwasserreparatu-
ren und Anstricharbeiten benutzt. Am gebräuchlichsten
ist hier das U-Dock , das aus Boden- und Seitentanks be-
steht, die beim Absenken des Docks geflutet werden.
Dann schwimmt das Schiff ein, und die Tanks werden ge-
lenzt; dadurch wird das Dock mit dem Schiff aus dem
Wasser gehoben.

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Andocken im architektonischen Sinn könnte also so viel
bedeuten wie eine ausschließlich technologisch oder
funktional bedingte und daher auf ein bauliches, räumli-
ches Minimum reduzierte (punktuelle) und auch zeitlich
begrenzte oder begrenzbare Verbindung.

 

 

 

 

 

 

Verfasserin:

Katrin Lederer Dipl.-Ing. Architektur
E-Mail:
katrinlederer@web.de

 

Seite zuletzt aktualisiert am:
25.04.2005

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